- jeder dritte Abiturient hatte kein Berufsziel vor Augen (220.000 in 2008, Quelle: Spiegel Online 24.04.2009)
- jeder fünfte Studienanfänger verließ die Hochschule ohne Abschluss (55.000 für den Anfängerjahrgang 2001, Quelle: HIS Studienabbruchuntersuchung 2008)
- jeder fünfte Auszubildende brach seine Lehre ab (119.000 in 2006)

- Zusammen mit dem RC Coesfeld und dem RC Lüdinghausen
- im Kreis Coesfeld
- alle Schülerinnen und Schülern in den Abschlussklassen
- mit einem Verfahren zur Berufsorientierung zu unterstützen

Es gibt verschiedenste Verfahren zur Unterstützung bei der Berufsorientierung. Wir haben uns für den „Berufsnavigator“ entschieden. 
Der „Berufsnavigator“ ist ein computergestütztes Verfahren zur Kompetenzfeststellung und Berufsorientierung, das vor Ort in Schulen eingesetzt und vom Hamburger Unternehmen „Berufsnavigator GmbH“ angeboten wird.
Das Verfahren hilft Schülerinnen und Schülern, ihre persönlichen Stärken zu entdecken und den richtigen Berufsweg einzuschlagen.
Es beinhaltet 3 Ablaufschritte: Im ersten Schritt beurteilt ein Testteilnehmer mittels Handsender und 7-stufiger Einstufungsskala sich selbst und danach 2 bis 3 befreundete Mitschüler (Peergruppenbeurteilung) im Hinblick auf ca. 50 Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Belastbarkeit, soziale Kompetenz, Ehrgeiz, Intelligenz, Kreativität).
Im Folgeschritt wird das derart erhaltene persönliche Stärken-/Kompetenzprofil rechnergestützt abgeglichen mit Eignungsprofilen von ca. 200 Leitberufen und in der Rangfolge der Stärkenübereinstimmungen werden 10 besonders geeignete Berufe-/Berufsfelder benannt.
Im letzten Verfahrensschritt findet eine Beratung der Peergruppe durch einen erfahrenen Berufspraktiker statt.
Hierbei werden jedem Peergruppenmitglied das persönliche Stärkenprofil und die Berufsempfehlungen erläutert, nicht gewünschte Berufe gestrichen, interessierende Berufe hinzugefügt, die Berufe nach Wunsch sortiert sowie eine Liste der nächsten Schritte („To-do-Liste“) vereinbart.
Am Ende des Verfahrens erhält jeder Testteilnehmer sein Stärkenprofil, die Berufswunschliste, eine Teilnahmezertifikat und eine Liste von Informationsquellen für weitere Eigenrecherchen. 
- eine persönliche Beratung direkt nach dem Test
- Verfahren findet in der Schule statt
- große Schülerakzeptanz
- Erfolgskontrolle durch Feedbackerfassung
- Unterrichtsausfall beschränkt sich auf einen Tag
- das Verfahren ist transparent, regionalisierbar und ausbaufähig
- Ergebnisse sind für institutionelle Folgeberatungen bereitstellbar
- akzeptables Preis-Leistungsverhältnis – Kosten können durch einen Einsatz regionaler Eigenberater weiter reduziert werden


Wie in der Show „Wer wird Millionär?“ werden in der Peergruppe Selbst- und Fremdbewertungen von Persönlichkeitsmerkmalen per Handsender abgegeben 

Unmittelbar nach dem Test werden die Schüler in ihrer Peergruppe von erfahrenen Berufspraktikern beraten 

Die Teilnehmer erhalten ein individuelles Stärkenprofil. 

Mit der To-Do-Liste weiß man, was getan werden muss, um den passenden Beruf ergreifen zu können. 

Abschließend erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat! 





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